Ausflüge

Da sich die Theatergruppe hauptsächlich in den ersten 5 Monaten eines Jahres trifft um zu proben, die Bühne zu gestalten und die Auftritte zu absolvieren ist es Sitte, dass man sich in der Mitte des Jahres noch einmal ganz ungezwungen zu einem gemeinsamen Ausflug zusammenfindet. Dabei verbringen wir zusammen einen Tag, bei dem es sowohl Kulturelles zu erfahren gibt, als auch ausgelassen und lustig zugeht.

Theaterausflug 2017: Lindau im 19. Jahrhundert und Heute

Dieses Jahr starteten wir wieder mit dem Zug zu unserem Theaterausflug. Kurz vor acht am Sonntagmorgen fuhren wir von Gessertshausen über Augsburg, Buchloe und Immenstadt nach Lindau am Bodensee. Bei sonnigem Wetter empfing uns Ursula Ippen in der Rolle der Frau des einzigen Leuchtturmwärters in Bayern bereits am Bahnhof.

Mit ihr tauchten wir ein in das Lindau des 19. Jahrhunderts. Humorvoll und sehr unterhaltsam erklärte sie uns den großen Einfluss der Dampfeisenbahn auf das Stadtbild. Zudem gab sie uns einen tiefen Einblick in den Alltag und das Leben der Frau. Gespickt mit bekannten Sprichwörtern ließen die vielen kleinen Anekdoten über die Rechte der Frauen der das Aussehen des Löwen bei der Hafeneinfahrt die Zeit wie im Flug vergehen. Die Kostümführung ist keine klassische Stadtführung, sondern ganz großes Theater, und leider viel zu schnell vorbei.

Im Anschluss ging es zum Mittagessen in die Alte Post. Mit schwäbischen Spezialitäten wie Maultaschen und Zwiebelrostbraten mit Kässpätzle stärkten wir uns für den Nachmittag.

Mittagessen in der Alten Post

Einige von uns zog es auf den See. Bei einer Rundfahrt im Drei-Länder-Eck konnte man die Seele baumeln lassen und Bregenz und Lindau vom Wasser aus bestaunen. Der andere Teil der Gruppe schlenderte durch die engen Gassen oder vom Casino am Ufer entlang zum Hafen.

Am frühen Abend trafen wir uns alle im Biergarten des Gasthofs Stift zu einer gemeinsamen Brotzeit, bevor wir satt und zufrieden wieder zurück fuhren und um viertel vor zehn einen schöner Theaterausflug beendeten.

2016 Fahrt ins Blaue: Schliersee

Dieses Jahr starten wir bei unserem Theaterausflug Ende August die Fahrt ins Blaue. Bis zur Abfahrt mit Kleinbussen in Margertshausen wissen nur die Organisatoren das Ausflugsziel. Nach ein paar Tipps erraten es auch die zahlreichen Teilnehmer. Wir fahren bei herbstlichem Wetter und Nieselregen zum Schliersee.

Nach einem kurzen Zwischenstopp erreichen wir den Schliersee und dort das Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Dort erfährt man in einem altbayerischen Dorf einiges über das bäuerliche Landleben, wie es einst war. Bei einer Führung mit Christoph Reichenbach tauchen wir ein in die Geschichte: er erzählt uns, wie es auf alten Bauernhöfen, die bis ins Jahr 1513 zurückreichen, früher zuging. Die lockere Art und die lustigen Anekdoten lassen uns die Zeit komplett vergessen.

Wir sehen eine traditionelle Bierschöpf-Brauerei, die historische Schreinerei und Schmiede und dazwischen Bauern- und Kräutergärten.

Nebenbei der Geruch von frischem Brot und Auszogne (Kiachla). Wir treffen auch den Edelweißschnitzer Sepp und den Schindlmacher Stefan. Nach gut 90 Minuten haben wir vieles erfahren und gelernt. Redensarten wie "Vom Regen in die Traufe" oder "den Löffel abgeben" sind jetzt klar. Zudem wissen wir jetzt auch, dass die früheren viel zu kurzen Betten mehr mit Aberglaube als mit der kleinen Wuchsform der Menschen zu tun hatten.

Danach stärken wir uns erst einmal im Wirtshaus "Wofen" bei bayerischen Spezialitäten und Bier aus der eigenen Brauerei. Nach dem Mittagessen haben wir noch genügend Zeit um zufrieden durch das Museumsdorf zu schlendern oder gemütlich einen Kaffee zu trinken. Einige machen sich noch auf zu Slyrs Single Malt Whisky Destillerie, der Whiskybrennerei am Schliersee. Nach einem kurzen Film zur Einleitung können wir bei einem Rundgang durch die Brennerei lernen, wie guter Whisky hergestellt wird und worauf es bei der Lagerung von bis zu 12 Jahren ankommt. Auf einem kleinen Balkon über mehreren hochprozentigen Fässern verkosten wir dann noch verschiedene Sorten.

Gemeinsam fahren wir nun zum Ufer des Schliersees. Bei einem kleinen Spaziergang werden noch Fotos von der schönen Lage des Sees in mitten der bayerischen Alpen gemacht. Bevor wir zurück nach Margertshausen fahren gibt es natürlich noch ein ordentliches Abendessen. Wir kehren im Augustiner Ratskeller direkt in Schliersee ein und lassen es uns kulinarisch nochmal so richtig gut gehen. Es ist bereits dunkel, als wir nach einer entspannten Fahrt ohne Staus wieder glücklich zuhause ankommen.

2014 Kutschfahrt im Allgäu

Der diesjährige Theaterausflug führte uns ins Allgäu. Mit dem Zug ging es von Gessertshausen über Augsburg und Buchloe nach Seeg. Dort wurden wir schon von Herrn Linder mit zwei Kutschen erwartet. Die sechs Haflinger brachten uns bei noch sonnigem Wetter in etwas mehr als einer Stunde zur Alpe Kögelhof, einem beliebten Ziel für Radler, Wanderer und natürlich Kutschenfahrer. Den kräftigen Regenschauer konnten wir bei einem gemütlichen Mittagessen mit bayerischen Schmankerln gut überbrücken.

Rast auf der Alpe Kögelhof

Danach ging es mit den Kutschen weiter, vorbei an Bauernhöfen mit Blick auf die Bergkulisse der Allgäuer Alpen. Ein paar Regentropfen konnten unsere gute Stimmung nicht drücken und es wurde während der Kutschfahrt das eine oder andere Lied angestimmt. Bei Sonnenschein erreichten wir gut gelaunt das Landhotel Haflingerhof in Vordersulzberg zwischen Seeg und Roßhaupten. Nach einer Tasse Kaffee erhielten wir eine kurze Führung über das Haflingergestüt. Herr Linder erzählte uns einiges über die Haflingerzucht in Deutschland und die Geschichte des Gestüts. Dabei hatte er durch seine humorvolle Art und manche Anekdote die Lacher stets auf seiner Seite. Auch auf unsere Fragen hatte er immer die passende Antwort und einen kleinen Witz parat.

Führung auf dem Haflingerhof

Zum Abschluss genossen wir im Restaurant des Haflingerhofs noch eine ordentliche Brotzeit, bevor uns Herr Linder zurück zum Bahnhof in Seeg brachte. Nach der herzlichen Verabschiedung ging es mit dem Zug zurück nach Augsburg. Den kurzen Aufenthalt am Augsburger Bahnhof nutzten wir noch um uns ein kleines Eis zu gönnen. Gut erholt kamen wir abends wieder in Margertshausen an.

Weitere Fotos gibt es auf myHeimat.de.

2012 Kuchelbauer's Bierwelt in Abensberg

Kuchelbauer's Bierwelt

Der Theaterausflug der Saison 2012 führt uns in Kuchelbauer's Bierwelt. Fast schon traditionell brechen wir am Bahnhof in Gessertshausen auf und fahren mit dem Zug nach Abensberg. Dort angekommen sind es nur ein paar Minuten zu Fuß bis wir die Brauerei mit dem berühmten Turm des weltbekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser sehen. Nach einer kurzen Wartezeit beginnt die Führung. Zuerst erhalten wir Erklärungen, wie Bier gebraut wird. Vom Sudhaus geht es über den Gärkeller in die Füllerei. Zwischendurch machen wir einen kleinen Stop in der Bierapotheke. Bier als Medizin und das ohne Rezept: eine Halbe für die Dame und zwei Halbe für den Herrn und man bleibt ein Leben lang gesund.

Der Hundertwasserturm Führung durch die Bierwelt

Bereits von Anfang erkennen wir, dass in Kuchelbauer's Bierwelt die Braukunst mit anderer Kunst kombiniert wird. Neben der Braukunstspur, die sich durch das gesamte Gebäude zieht, treffen wir auf die Spezialistenzwerge, wandeln unter einem Sternenhimmel am hellichten Tag und stehen vor einem der berühmtesten Gemälde der Welt: das letzte Abendmahl von Leonardo da Vinci. Der krönende Abschluss der Führung ist der Hundertwasserturm. Das Architekturprojekt soll das menschengerechte Bauen im Einklang mit der Natur versinnbildlichen. Im Turmkeller gibt es eine Sammlung von über 4000 Weißbiergläsern zu bewundern. Beim Hinaufsteigen zur Kugel und dem Baum der Erkenntnis lernen wir die vier Turmwunder kennen und können die vier Turmgeheimnisse lüften. Lediglich die Kosten für dieses Bauwerk bleibt wohl für immer im Verborgenen.

Mittagessen im Brauereigasthof Kuchelbauer Aufbrauch zum Stadtrundgang

Nach der Führung haben wir uns erst einmal die Verkostung verdient. Bei einer Turmweiße oder einem Sportsfreund stillen wir den ersten Durst im Biergarten direkt am Fuß des Turms. Danach brechen wir auf in die Stadtmitte von Abensberg. In Kuchelbauer's Brauereigasthof am Stadtplatz genießen wir unser Mittagessen und lassen bei einer weiteren Turmweiße die Eindrücke der Bierwelt nochmal Revue passieren. Gut genährt machen wir uns auf den Weg und erkunden das kleine Städtchen bei einem kurzen Rundgang. Anschließend treffen wir wieder auf dem Stadtplatz ein und genießen Kaffee, Kuchen und große Eisbecher. Bevor es zurück zum Bahnhof geht, machen wir noch einen kleinen Zwischenshop im Souvenirshop von Kuchelbauer's Bierwelt. Die Zugfahrt zurück gibt uns Zeit für lustige und kurzweilige Gespräche. Nach knapp zwölf Stunden und einem schönen gemeinsamen Tag verabschieden wir uns am Bahnhof in Gessertshausen.

2011 Auf in die Stadt Nürnberg

Der Theaterausflug der Saison 2011 führt uns in die Stadt Nürnberg. Auch ein defekter Fahrkartenautomat am Bahnhof der deutschen Bahn kann uns nicht daran hindern. Am Hauptbahnhof in Augsburg werden die Bayerntickets gelöst und es geht mit dem Regionalexpress in die ehemals freie Reichsstadt. Nach einem kurzen Fußmarsch treffen wir am Hauptmarkt in Nürnberg unsere Stadtführerin Ingrid Hingler.

Das Wahrzeichen Nürnbergs - Die Burg
Das Wahrzeichen Nürnbergs - Die Burg

Frau Hingler erklärt die Bedeutung Nürnbergs auf dem Hauptmarkt
Frau Hingler erklärt die Bedeutung Nürnbergs auf dem Hauptmarkt

Zu Beginn des zweistündigen Altstadtrundgangs gibt uns Frau Hingler einen kurzen Einblick in die Geschichte der Stadt. Im Spätmittelalter blühte Nürnberg wegen der hervorragenden Handwerkskunst, besonders im Bereich der Messingverarbeitung. Zudem war die Stadt ein wichtiger zentraler Handelspunkt innerhalb Europas. Am Hauptmarkt betrachten wir die Frauenkirche und drehen am Messingring des Schönen Brunnens. Das Drehen am Ring soll Wünsche in Erfüllung gehen lassen. Ursprünglich ging es dabei um den Kindersegen. Nach einem kurzen Regenschauer setzen wir unseren Rundgang fort und Frau Hingler führt uns in das Rathaus. Nach der Besichtigung des Stadtsaals und einem kurzen Blick auf die Reichskrone, das Reichzepter und den Reichsapfel geht es weiter zu St. Sebald, der Kirche des Stadtpatrons. Von dort geht es weiter zum Platz am Tiergärtnertor. Frau Hingler lenkt unseren Blick auf das Albrecht-Dürer-Haus und auf eine Messingskulptur, die einen Hasen und die Geschicke der Menschheit darstellt. Während einem kurzen Aufstieg in Richtung Burg bekommen wir noch ein paar Erklärungen zum Fachwerkbau und einen kurzen Überblick über das Wahrzeichen von Nürnberg: die Burg. Nach einer kurzweiligen Stadtführung verabschieden wir uns von Ingrid Hingler.

Frau Hingler und der Hase von Dürer
Frau Hingler und der Hase von Dürer

Am Fuß der Burg
Am Fuß der Burg

Im Restaurant "Zum Burgwächter" direkt unterhalb der Burg genießen wir unser Mittagessen: Kässpatzen, Schäufele mit Knödel und weiteren Leckereien, abgerundet mit einem kühlen Kellerbier. Nach dieser Stärkung erklimmen wir den äußeren Burgring und haben einen schönen Überblick über die gesamte Altstadt. Danach schlendern wir gemütlich durch die Gartenanlage der Burg, über die Stadtmauer und durch die Gassen der Altstadt.

Mittagessen im Burgwächter
Mittagessen im Burgwächter

Mittagessen im Burgwächter
Mittagessen im Burgwächter

Mittlerweile hat sich das Wetter auch deutlich gebessert und es ist angenehm warm. Es wird als Zeit für Kaffee und Kuchen oder einen großen Eisbecher. Langsam wird es Zeit, die Heimreise anzutreten. Wir spazieren durch die Fußgängerzone wieder zurück zum Bahnhof. Um 17:30 Uhr startet die Rückfahrt mit der Bahn und wir erreichen kurz nach 20:00 Uhr wieder Gessertshausen. Zum Ausklang des Tages treffen wir uns alle noch im Sportheim. Dort genießt der eine oder andere noch eine griechische Spezialität und bei einem Gläschen Wein lassen wir den Tag noch einmal Revue passieren.

Die Theaterfreunde in Nürnberg
Die Theaterfreunde in Nürnberg

2010 Warum in die Ferne schweifen ... Augsburg

Gabriele Friedl erklärt die Geschichte Augsburgs
Gabriele Friedl erklärt die Geschichte Augsburgs

"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah." So lautete das Motto unseres Ausflugs, der uns am Samstag, 03. Juli 2010 mit dem Zug nach Augsburg führte. Um 10:00 Uhr nahm uns Gabriele Friedl zu einem zweistündigen Rundgang am Rathaus in Empfang. Auf dem Rathausplatz erhielten wir erst ein paar einleitenden Informationen zur Entstehung von Augsburg zur Römerzeit. Anschließend lenkte Frau Friedl unser Auge auf den Augustusbrunnen. mit aus Bronze gegossenen Figuren. Der Blick auf die Figur der Wertach, die schönste Frau Augsburgs, mit dem Rathaus im Hintergrund gilt als eines der am meisten fotografierten Motive der Stadt.

Die Wertach am Augustusbrunnen mit Rathaus im Hintergrund
Die Wertach am Augustusbrunnen mit Rathaus im Hintergrund

Danach besichtigten wir den Goldenen Saal im Rathaus und bestaunten die prunkvollen Gemälde. Nach den Zerstörungenim 2. Weltkrieg wurde das Rathaus nach Kriegsende wieder aufgebaut. Erst zur Zweitausendjahrfeier beschloss der Stadtrat auch den Goldenen Saal nach alten Zeichnungen und Fotografien wieder herstellen zu lassen. Während auf dem Rathausplatz große Geschäftigkeit herrschte, führte uns Gabriele Friedl in die Kirche St. Peter hinter dem Perlachturm, ein ruhiger Ort in mitten des Trubels. Hier fällt das Auge des Besuchers auf das Wallfahrtsbild "Maria Knotenlöserin". Abschließend besuchten wir die Fuggerei, die älteste Sozialsiedlung der Welt. Frau Friedl versorgte uns mit vielen Details zu den Fuggern, wie diese zu Reichtum gelangten und sich bis heute in Form einer Stiftung für die Aufrechterhaltung der Fuggerei einsetzen. Wir hatten während der Führung viel Spaß, die Zeit verging wie im Flug und mit einem herzlichen "Auf Wiedersehen" verabschiedeten wir uns von Gabriele Friedl.

Die älteste Sozialsiedlung der Welt - Die FuggereiDie älteste Sozialsiedlung der Welt - Die Fuggerei

Pünktlich wie die Handwerker ging es zum Mittagessen. Bei heißen Temperaturen von über 30 Grad schmeckte jedem ein kühles Schorle oder Radler im "Cafe zu den Barfüssern" oder im Ratskeller. Auf dem Rückweg zum Bahnhof noch ein kleiner Zwischenstopp in einer Eisdiele und dann waren wir rechtzeitig wieder in Margertshausen. Denn ab 16:00 Uhr regierte König Fußball und wir feierten den deutlichen Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien. Danach ließen wir uns im schönen Innenhof von Marlene und Leo Schmid nieder. Zum Abendessen hatte Erich Zaha auch alle Helfer eingeladen, die uns während der Theateraufführungen in jeglicher Form unterstützt hatten. In gemütlicher Runde genossen wir das gute Essen, Eis mit heißen Himbeeren und Kaffee und Kuchen und feierten bis in die späten Abendstunden den Abschluss einer wieder mal gelungenen Theatersaison.

Gemütlicher Abend im Innenhof von Marlene und Leo SchmidGemütlicher Abend im Innenhof von Marlene und Leo Schmid

2009 Die Theaterfreunde entdecken ein Weltkulturerbe - Bamberg

Der diesjährige Theaterausflug zum Abschluss der Saison 2009 führte uns in die Stadt Bamberg, die seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen ist. Mit dem Zug machten wir uns am Samstag, 18.07.09, morgens um kurz nach 6:00 Uhr von Gessertshausen auf nach Bamberg. Auf dem Maximiliansplatz erwartete uns Frau Claudia Büttner von "Abenteuer Bamberg" um uns bei einer zweistündigen Stadtführung die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu zeigen.


Claudia Büttner von "Abenteuer Bamberg"

Wir sahen auf unserem Weg zum Bamberger Dom die Martinskirche, den "Gabelmoo", einen barocken Neptunsbrunnen am grünen Markt, passierten den alten Stadthafen und (leider auch) die Brauerei Schlenkerla, die für das "Aecht Schlenkerla Rauchbier" bekannt ist. Die Führung wurde durch einen Besuch des Rosengarten der neuen Residenz, von wo aus man einen guten Blick über die ganze Altstadt und die Kirche Sankt Michael hat, und des alten Rathauses abgerundet. Die zwei Stunden vergingen wie im Flug, zumal Frau Büttner neben viel Wissenswertem auch immer wieder eine heitere Anekdote zu gewissen Sehenswürdigkeiten parat hatte. Wie es in Bayern so üblich ist, konnten wir uns um 12:00 Uhr imGasthausbrauerei Ambräusianum beim Mittagessen stärken und das legendäre Rauchbier probieren.


Altes Rathaus und der Dom zu Bamberg

Der Nachmittag stand jedem zur freien Verfügung. Beim Besuch der Kirche Sankt Michael konnten wir uns von Rückenleiden heilen lassen, als wir durch den Sarkophag von Bischof Otto I. hindurch krabbelten. Den Dom haben wir dann noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Zudem war auch in der Fußgängerzone einiges geboten. Unter dem Motto "Bamberg zaubert" traten auf kleinen und großen Bühnen Jongleure, Akrobaten und Zauberer auf. An den Buden und Ständen versorgten einige sich mit Süßigkeiten und Getränken, während andere sich in einer Eisdiele niederließen. Gegen halb sieben abends traten wir die Rückreise an und trudelten nach gut drei Stunden wieder zu Hause ein.

Weitere Bilder finden Sie unter myHeimat, die dort von Gottfried Biber bereitgestellt wurden